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OÖ Pfadfinder und Pfadfinderinnen

Scouts

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"Noah und die Sauwald Pfadis"gruppenfoto arche

 

„Arche Noah“ war das Motto unseres ersten großen Sommerlagers – damit wollten wir unter anderem Themen wie Natur, Umwelt, Zusammenhalt, Geborgenheit uvm. sowie die Geschichte rund um Noah und die Arche behandeln.

Und um dem Motto vollkommen gerecht zu werden, passte sich auch noch das Wetter unserem Lager-Thema an: An Regen mangelte es uns nicht ;-)

Der Lageraufbau

Ein vierköpfiges Aufbauteam war schon am Vortag angereist um die gröberen Arbeiten zu erledigen. Am Montag gings dann ans Eingemachte: Knoten, Knoten, Knoten … – knapp 500 Meter Seil wurden in eineinhalb Tagen verbaut. Querbund, Dreibeinbund, Weberknoten uvm. Alles, was wir in den Heimstunden gelernt haben, wurde angewendet. Säge, Axt, Messer, Spaten, Holz und Seil waren unsere Werkzeuge. Zur Abkühlung gings in die Dürre Ager.

Die Eröffnung 

Nachdem Noah zusammen mit den GuSp die Arche (unser künftiger Lagerfeuerplatz mit Überdachung und Sitzplatz für alle Pfadis) errichtet hat, die selbst bei schlechtem Wetter genügend Schutz bot bekamen die Pfadis den Auftrag, 16 Tiere aus verschiedenen Regionen für die Arche zu retten. Für jede erledigte Aufgabe gab es eine Tierflagge für den Fahnenmast. Vorher wurden alle noch mit einem tollen Lager-T-Shirt ausgestattet.

Wetterfeste Scouts

Die GuSp hatten an ihrem Anreisetag noch genügend Sonnenschein und sommerliche Temperaturen, was dem Aufbau der Arche sowie einen Ausflug an und in den Bach und einem spannenden Nachtgeländespiel sehr zugute kam. Der Dienstag war wettertechnisch der schlechteste Tag. Aber davon ließen wir uns nicht unterkriegen. Wir bauten im Trockenen Floße und spielten Spiele im zukünftigen Haus der WiWös. Am Mittwoch bekamen Noah und die GuSp mächtig Unterstützung: die WiWö reisten an. Nach dem Mittagessen luden uns deutsche Freunde zu einem gemeinsamen Waldgeländespiel ein, was unseren Kids sehr viel Spaß machte.

Freude und Kreativität beim Tonfiguren-Basteln

Am Mittwochabend waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die GuSp und WiWö zeigten ihr künstlerisches Talent und die Leiter staunten nicht schlecht über die Ausdauer und die Ergebnisse!

Mumie gesichtet!

„Höher, schneller, weiter!“ hieß es am Donnerstag Vormittag bei der Lagerolympiade. In Zweier-Teams mussten die WiWö viele Stationen bewältigen. Auf dem Programm stand Bogenschießen, Gatsch-Weitwurf, Wettessen, Lieder gurgeln, Steinschleuder-Schießen, Seilziehen und noch vieles mehr. Wie es sich für eine Olympiade gehört, wurden die Sieger gekürt und alle Teilnehmer mit einer Medaille geehrt. 

Bei den GuSp stand an diesem Tag Floß bauen und Floß fahren auf dem Programm. Großes Geschick und eine noch größere Portion Mut waren gefragt, um weitere Tiere für die Arche zu retten. Sie mussten die Dürre Ager (die aufgrund der Regenfälle gar nicht so dürr war ;-) hinunterfahren. Auch die WiWö bauten am Nachmittag Floße in Miniaturausführung und bewiesen große Fähigkeiten beim Knotenbinden. Die einwandfreien Konstruktionen wurden auch gleich im Bächlein getestet.

Abends gab‘s Bratwürstl am Lagerplatz und vor dem Schlafengehen wurde es noch einmal spannend beim gemeinsamen Nachtgeländespiel (das erste für die WiWös!!!) Die GuSp bekamen zu später Stunde noch Besuch von einer Mumie! Gut, dass die WiWös zu diesem Zeitpunkt schon im Land der Träume waren.

Überlebenstechniken 

Um das Überleben der geretteten Menschen und Tiere zu sichern, gab uns Noah den Auftrag, einen Wasserfilter zu bauen. Hier haben sich die WiWös richtig reingehängt und am dritten Tag das Wasser dann auch wirklich verkostet!  Die  GuSp haben an diesem Tag einen Unterschlupf im Wald – ganz ohne Messer und Seil – gebaut.

Lustig ist das Pfadi-Leben

Egal ob in der Halle, auf dem Lagerplatz oder rund um das WiWö Haus, es gab immer genügend Platz zum Spielen. Sowohl GuSp als auch WiWö – alle tobten zusammen. Auch der Wald wurde zum „Spielplatz“ und so mussten Tiere für die Arche gerettet werden. Im Zuge zweier Geländespiele (eines mit Beteiligung einer deutschen Pfadfindergruppe) waren zwei Gruppen unterwegs, um jeweils die Fahne der anderen Gruppe zu erobern. Hier wurde getarnt, getüftelt, angeschlichen, über steile Hügel und durch Bäche gelaufen und egal ob WiWö oder GuSp, alle zeigten hier vollen Einsatz. Sogar die Leiter haben sich an dieser „Schlacht“ beteiligt. Ein Riesenspaß für alle!

Kochen will gelernt sein

Das Herz des Lagerplatzes war die Kochstelle. Es wurde darauf fürs Frühstück, Mittag- und Abendessen gekocht. Zusätzlich wurde die Kochstelle auch zum Aufwärmen genutzt. Das Frühstück bestand aus Kakao, Kaffee und Semmerl mit Marmelade und Nutella. Mittags und Abends gab es Spaghetti, Tortillas, Kaiserschmarrn, Nudelsalat, Kartoffelgulasch und Schnitzerl. In der WiWö-Küche schwang Christa den Kochlöffel und die Kids halfen brav beim Abwasch mit.

Der Abschluss

Nach fünf Tagen, vielen Prüfungen und Abenteuern haben wir es geschafft: Die Arche hatte volle Segel und konnte ablegen. Die WiWö krönten den Abschluss des diesjährigen Sommerlagers mit dem Lied „Es ist noch Platz in der Arche“. Noah dankte allen Helfern mit einem Halstuchknoten aus dem Holz der Arche.

Großes Dankeschön!

Als Lagerleiter möchte ich mich bei meinem Team – Maria, Sabine, Tanja, Sandra, Helmut, Markus, Rudi, Armin und Christa bedanken. Es war ein großartiges Lager, die Kinder bereiteten uns so viel Freude und trotz des vielen Regens gab es nur strahlende Gesichter. Ganz nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter …“. Wir sind mächtig stolz auf unsere Pfadis und wir freuen uns schon sehr auf das Sommerlager 2017. Ich möchte an dieser Stelle auch noch allen Müttern  bzw. Omas für die Hin- und Rückfahrten, die leckeren Marmeladen, Säfte und die Kuchenspenden (in der Hoffnung auf eine Wiederholung beim nächsten Lager ;-) Danke sagen!

Gut Pfad, euer Andreas

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